Presse


25. Oktober 2018

Xella auf der BAU 2019: Vordenker der Branche

Als Anbieter von Systemlösungen stellt sich die Xella Deutschland GmbH mit ihren Schwestergesellschaften während der BAU 2019 gemeinsam in Halle A 2 an Stand 103 vor. Am Messestand bündelt der Duisburger Hersteller von Wandbaustoffen und Dämmstoffen die Kompetenzen der Marken Ytong, Silka, Multipor, Hebel und Ursa. Die Präsentation der Marken erfolgt dabei als integrativer Ansatz mit produktübergreifenden Lösungen für Boden, Wand und Decke bzw. Dach. Im Fokus stehen außerdem die Themen Digitalisierung am Bau sowie großformatiges serielles Bauen. Breiten Raum nimmt zudem die Kreislaufwirtschaft ein.

Mit der Präsentation von ganzheitlichen Systemlösungen nutzt Xella Marken-Synergien und untermauert mit innovativen Produkten gleichzeitig eindrucksvoll seinen Anspruch auf die Marktführerschaft. Aber nicht nur mit Produktinnovationen sondern auch mit der Entwicklung von digitalen Lösungen positioniert sich der Baustoffkonzern als Vorreiter der Branche. Digitalisierung ist dabei kein Selbstzweck, sondern soll der Branche zu mehr Wirtschaftlichkeit verhelfen. So werden entlang der Phasen eines Bauprojektes von der ersten Idee eines Gebäudes bis hin zur Umsetzung entsprechende digitale Produktbausteine angeboten. Auf der BAU wird der Digitalservice „wallXpert“ vorgestellt, der den gesamten Planungs- und Bauprozess optimiert, so dass frühzeitig erkennbar ist, ob das Projekt in Bezug auf Konstruktion, Zeit- und Materialplanung effizient realisierbar ist bzw. an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht. Aktuell wird am Dümmer See in Niedersachsen ein kompletter Ferienpark gebaut, bei dem durch die Nutzung des digitalen Building Information Models „wallXpert“ eine optimierte Planungsgrundlage zur Verfügung gestellt wurde. Ein Wärmebrückenkatalog zum Nachweis von Anschlussdetails sowie ein interaktiver Wandkonfigurator für die richtige Planung von Wänden oder ein neues Track&Trace Tool im Bereich Baustellenlogistik ergänzen das digitale Angebot. Somit steht Xella steht in jeder Projektphase als verlässlicher Partner an der Seite des Kunden. Weitere digitale Services umfassen Angebote rund um die URSA Einblasdämmung sowie BIM-Daten für verschiedene Bauteile unter Berücksichtigung aller Marken von Xella.

Trotz Konjunktur leidet das Baugewerbe massiv unter dem Fachkräftemangel. Ein Risiko, das Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung haben könnte. Messebesucher können sich über die Vorteile des seriellen Bauens mit großformatigen Ytong Systemwand- und Trennwandelementen, Ytong Jumbo im Doppelpack sowie über Silka XL, aber auch über Dach- und Deckensysteme informieren. Zudem präsentiert URSA Beispiele für kosten- und zeitsparende Dämmlösungen. Dazu gehören die maschinelle Verarbeitung von Dämmstoffen, z. B. Einblasdämmung Pure Floc, oder die Vorfertigung von gedämmten Elementen, u. a. im Holzrahmenbau. Mit den modernen Produktsystemen wird der Personaleinsatz auf Baustellen minimiert und gleichzeitig der Baufortschritt maximiert. So lassen sich Bauprojekte trotz Fachkräftemangel erfolgreich und wirtschaftlich realisieren. Das geschosshohe Format bei den Systemwandelementen beispielsweise sorgt für eine schnelle Verarbeitung. Die Montagebauweise verkürzt die Bauzeit auf ca. 10 Minuten pro m² - und zwar ohne Abstriche bei der Rohbauqualität.

Gleichzeitig richtet Xella mit der Verpflichtung gegenüber der Umwelt die Prozesse zunehmend an der Kreislaufwirtschaft aus, steigert dazu die Ressourceneffizienz und betrachtetRückbaureste als teilweisen Ersatz für Rohmaterial. Damit halten auch ökologische Innovationen auf dem Messestand Einzug. Dabei werden die Wiederverwendungsmöglichkeiten für Porenbeton vorgestellt. Xella nimmt auch hier eine führende Rolle im Markt ein. Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojektes mit dem Hamburger Entsorgungsunternehmen Otto Dörner GmbH wurden jetzt im Ytong-Werk Wedel Rückbaumaterialien aus Porenbeton dem regulären Produktionsprozess wieder zu geführt. Das Ergebnis sind hochwertige Porenbetonsteine, die sich in Bezug auf Tragfähigkeit und Wärmedämmung nicht von herkömmlich hergestellten Ytong Steinen unterscheiden. Eine weitere Produktinnovation, die auf der BAU gezeigt wird, ist ein Kalksandstein, dem 10 Prozent Porenbetonmehl aus Reststoffen zugeführt wird. Bei der Produktion fällt immer auch Porenbetonbruch an, der entweder zu Porenbetongranulat weiter veredelt wird oder in gebrochener Form als Zuschlag in die laufende Produktion von Porenbeton zurückgeführt wird. Dies wird für Produktionsbruch bereits seit Jahrzehnten praktiziert. Mit dem Big Bag werden zudem sortenreine Porenbetonreste bei Neubaumaßnahmen von Xella zurückgenommen und wiederverwendet. Das langfristige Ziel des Baustoff-Herstellers Xella ist ein geschlossener Wertstoffkreislauf für Porenbeton.

Zum Thema Kreislaufwirtschaft wird Xella im Rahmen einer Paneldiskussion mit namhaften Experten auf einer Pressekonferenz am 14. Januar 2019 um 14.00 Uhr im Pressezentrum West informieren.

Besuchen Sie uns auf der BAU 2019 in Halle A 2 an Stand 103.


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